Tanz / Theater

31 Do
19:30 Uhr | Halle | Eintritt 16 / 10 €

VERSCHWINDENDE ORTE oder was uns retten kann (PREMIERE)

Foto: Robert Oschatz
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Foto: Robert Oschatz

Die musiktheatralische Choreografie DIE VERSCHWINDENEN ORTE oder WAS UNS RETTEN KANN begibt sich auf die Spuren der Widerstandsbewegungen. Anhand von biografischen Erzählungen, werden unterschiedliche Positionen von Macht und Ohnmacht aufgezeigt. 21 Orte müssen dem Braunkohleabbau weichen und befinden sich aktuell im Abriss- und Umsiedlungsprozess. Der Entmündigung und vermeintlichen Machtlosigkeit der Umsiedler*innen steht die brachiale und hybride Realität der Macht des Tagebaus gegenüber. Dabei wirkt sich der  Braunkohleabbau nicht nur auf das Schicksal der Menschen an diesen Orten aus, sondern steht paradigmatisch für den Verlust von Kontrolle und Stabilität. Wie äußert sich Macht und was tragen wir dazu bei, um sie zu stützen? Wie entsteht Widerstand? Was hält der menschliche Körper aus? Wie (lange) kann ich meine Stimme erheben, bis sie gehört wird?

 

Durch das Aufeinandertreffen von Neuer Musik, Schauspiel, Choreografie und einem Laienchor aus dem Umsiedlungsgebiet wird die Radikalität von Abwesenheit und Präsenz, Vergessen und Erinnern hör- und erfahrbar gemacht. Die Kraft der Stimmen, Körper und Erinnerungen schafft eine Utopie der vermeintlich Schwächeren und zeigt was sie gegenüber einer scheinbar unverrückbaren Macht alles vermag!

 

 

Regie Eva-Maria Baumeister

Dramaturgie Stawrula Panagiotaki, Nina Rühmeier

Komposition Oxana Omelchuck

Choreografie Sonia Franken

Ausstattung Lena Thelen

Produktionsleitung Eva Maria Müller/ littlebitcologne GbR

Künstler. Mitarbeit Anna Gaden

Schauspiel Fiona Metscher, Ute Eisenhut

Chorgemeinschaft Cäcilia Tenholt/Granterath/Hetzerath

 

Kartenreservierung unter: VVK.Orte@web.de

 

Weitere Termine: 2.+3.11. sowie 13.+14.12.

 

Veranstalterin: Eva-Maria Baumeister

www.evamariabaumeister.de


Eine Koproduktion mit dem Freies Werkstatttheater Köln und der Alten Feuerwache Köln.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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